Abrechnung ist die monatliche Rechnung, die Sie von Ihrem Service-Provider erhalten über die von Ihnen verursachten Mobilfunkkosten. Darin sind die Grundgebühr, Gesprächsgebühren sowie die in Anspruch genommenen Serviceleistungen aufgeschlüsselt.
Akku ist eine wiederaufladbare Batterie, über die Ihr Handy seine Energie bezieht. Es gibt Akkus mit unterschiedlicher Ladezeiten, Stand-by-Zeiten oder Gewicht.
Anklopfen ist eine Funktion zur Gesprächsabwicklung. Während eines Telefonats wird dem Telefonierenden per Signalton angekündigt, dass ein weiteres Gespräch auf dem Handy eingeht. Der Anruf kann entweder angenommmen werden (das aktuelle Telefongespräch wird geparkt) oder auch nicht.
Anrufsperre die Wahl von bestimmten Rufnummern wird unterdrückt (z.B. Ausland, 0190 Rufnummern).
Automatische Wahlwiederholung im Besetztfall erfolgen automatisch mehrere Anrufversuche, solange bis der Anruf angenommen wird oder bis der Anrufer den Vorgang abbricht.

Bedienerführung auch OSD (On Screen Display) genannt. Menü, mit dem der Anwender auf dem Display Einstellungen und Funktionen seines Handys aufrufen oder einstellen kann. Eine elektronische Bedienungsanleitung.
Bluetooth Technologie zur Funkübermittlung von Sprache und Daten über kurze Strecken im global verfügbaren 2,4-GHz-ISM-Band (ISM - Industrial Scientific Medical). Mit Hilfe von Bluetooth können Einzelgeräte wie PCs, Faxgeräte und Mobiltelefone kabellos miteinander verbunden werden. Kabellose Freisprecheinrichtungen sind die meist verwendeten Bluetooth Funktionen beim Handy
Callback Verfahren zum günstigeren Telefonieren. Man wählt die Nummer eines Callback-Anbieters, wartet auf einen Klingelton und legt dann auf. Kurze Zeit ruft der Callback-Anbieter automatisch zurück. Nun kann man durch wählen einer beliebigen Nummer eine Verbindung aufbauen - wobei zum kostengünstigeren Tarif des internationalen Netzbetreibers telefoniert wird.
D-Netz (auch GSM900-Netz genannt) digitales Funknetz. Betreiber sind Telekom (D1-Netz, T-Mobil) und Vodafone (D2-Netz).
Dual Band Handys sind in der Lage, in unterschiedlichen Frequenzen (z. B. im D-Netz (900 MHz), im E-Netz (1800 MHz) oder in den amerikanischen Netzen auf 1900 MHz Basis) zu senden und zu empfangen.
Dual Mode ist die Bezeichnung für Mobiltelefone, welche als schnurloses Telefon für den privaten Bereich wie auch als voll funktionsfähiges Handy für unterwegs verwendbar ist.

Einbuchen wenn das Handy eine Verbindung zur Funknetzstelle herstellt. Besteht die Verbindung kann man telefonieren und Daten senden oder empfangen. Oft geschieht das Einbuchen durch das Einschalten des Handys und Eingeben der PIN-Nummer.
E-Netz (auch GSM1800-Netz genannt). digitales Funknetz. Anbieter im E-Netz sind E-Plus Mobilfunk GmbH und O2 Germany. Die Frequenz ist doppelt so hoch wie die des D-Netzes, dadurch lässt sich eine bessere Sprachqualität erzielen.
Elektronisches Rufnummernverzeichnis (Telefonbuch) Funktion bei vielen Handys, mit der man häufig benutzte Rufnummern und Namen speichern kann.

Flächendeckung die Erreichbarkeit und Gesprächsqualität eines Mobilfunknetzes, mit der in verschiedenen Regionen telefoniert werden kann. Je besser die Flächendeckung, desto höher die Gesprächsqualität und desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Funklochs.
Freisprecheinrichtung spezielles Zubehör um Freihändig telefonieren zu können. In Deutschland und anderen Ländern ist das Telefonieren beim Autofahren nur noch mit einer solchen Freisprecheinrichtung erlaubt, andernfalls drohen hohe Geldstrafen. Das Gerät ist mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet; weitere Personen können so ebenfalls mithören und der Fahrer hat beide Hände zum Fahren zur Verfügung.
Funkloch (auch Funkschatten genannt) eine Region oder ein Gebiet, in dem das Handy keinen Empfang hat. Gründe dafür sind zum Beispiel ungeeignetes Gelände, Abschirmungen im Gebäude oder eine zu große Entfernung zum nächsten Sender. (oft in Tunneln, etc.)

GPRS (General Packet Radio Service). Weiterentwicklung des GSM-Netzes. Daten werden mit Hilfe dieser Technologie wie im Internet in Paketen übertragen. GPRS-Handys sind immer online, empfangen die für den Teilnehmer bestimmte Daten aber nur von Zeit zu Zeit. Die maximale Übertragungsrate beträgt 115 KBit/s. Diese Technik wird nur von neuen, dafür ausgerüsteten Handys unterstützt.
Grundgebühr ist das monatliche Entgeld, das unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des Handys fällig ist. Zählt zu den fixen Kosten.
GSM (Global System for Mobile Communication) Bezeichnung für einen digitalen Mobilfunk-Standard.

Handy Bezeichnung für ein Mobiltelefon. Wussten Sie shon, dass der Begriff Handy nicht aus dem englischen Sprachgebrauch stammt (dort sagt man Cellphone), sondern ein reiner Fantasiebegriff ist?
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) diese Technologie ermöglicht eine höhere Daten-Übertragungsrate im GSM Netz, indem zwei oder mehr Funkkanäle zu einer schnellen Datenverbindung gebündelt werden. Dieser Dienst soll eine Datenübertragung von 14,4 KBits/Sekunde und pro Kanal ermöglichen. Wenn alle vier Kanäle gleichzeitig genutzt werden, ergeben sich maximal 57,6 KBits/Sekunde.

Infrarotschnittstelle bietet die Möglichkeit, das Handy als Modem zu nutzen. Dabei ist eine Übertragung von Daten und Faxen - kabellos - über Infrarot in und vom PC möglich.
Konferenzschaltung Drei oder mehr Personen nehmen mit ihren Handys an einem Gespräch teil.
Mailbox elektronischer Anrufbeantworter der verschiedenen Netzbetreiber. Die Mailbox springt an, wenn der Nutzer gerade telefoniert, nicht im Netz "anwesend" ist oder sein Gerät ausgeschaltet hat. Die Ansage Ihrer Mailbox können Sie in der Regel auch selbst besprechen, oder Sie lassen sich einen der zahlreichen fertigen Anrufbeantwortersprüche auf Ihre Mailbox schicken
Memory-Effekt tritt oft bei Nickel-Cadmium- (NiCd) und Metall-Hydrid- (MeH) Akkus auf. Wenn der Akku nicht vollständig entladen wird, bevor er wieder aufgeladen wird, kann die Speicherkapazität der Batterie dadurch deutlich an Leistung verlieren. Alternativ gibt es aber Litium- Ionen- (LiIo) Akkus.
Mindestumsatz (bei Festverträgen mit geringer oder ohne Grundgebühr) Ähnlich wie bei der Grundgebühr zahlen Sie einen monatlichen Betrag, bei dem allerding schon eine bestimmte Menge an Gesprächsminuten pro Monat enthalten ist. Erst wenn Sie über die Freiminuten hinaus telefonieren, zahlen Sie drauf.
MMS (Multimedia Message Service) Der offizielle Nachfolger der SMS- Kurzmitteilung, auf den sich alle Mobilfunkanbieter geeinigt haben. Per MMS lassen sich Grafiken, Fotos, Töne, Videos und unbeschränkt viele Schriftzeichen zu einer multimedialen SMS vereinen.

Netzbetreiber ist der Anbieter eines Mobilfunknetzes. Zum Beispiel: Telekom, E-Plus. Die Netze werden auch Service-Providern zur Verfügung gestellt.
PCMCIA-Karte bei Notebooks und Laptops weit verbreitete Kartenart um zum Besipiel ein Handy daran anzuschliessen. Das Handy wird dann als Modem genutzt und so können E-mails oder Faxe unterwegs gesendet und empfangen werden. Seit einiger Zeit gibt es diese Karte auch mit GMS oder UMTS Sender / empfänger.
PIN (Personal Identification Number) Zugangscode für die SIM-Karte. Normalerweise muss die PIN nach jedem Einschalten des Gerätes wieder neu eingegeben werden, damit dass Telefon freigegeben wird und vor Missbrauch geschützt werden kann.
Polyphone Klingeltöne Neuer Standard für Anruftöne bei Mobiltelefonen. Die klingeltöne sind mehrstimmig (12-, 16- oder 24-stimmig) und ermöglichen echten Hörgenuss auf dem Handy. Als MMS versendet sind Polyphone Klingeltöne nicht mehr nur auf Nokia oder Siemens Handys beschränkt.
Prepaid-Karten ähneln Telefonkarten. Sie beinhalten einen vorher bezahlten Betrag, den der Benutzer abtelefoniert. Prepaid-Handys besitzen eine solche Prepaid-Karte. Prepaid hat keine monatliche Grundgebühr, ist jedoch bei den Gesprächsgebühren teurer.
PUK (Personal Unblocking Key, auch Super-PIN genannt) nach dreimaligem falschen Eingeben der PIN-Nummer kann der Nutzer sein Gerät durch die PUK wieder freischalten.

Roaming ist die Möglichkeit, mit der SIM-Karte bzw. dem Handy auch in anderen Netzen (und Ländern) telefonieren zu können. Lange Zeit war einabgeschlossener Kartenvertrag für die Nutzung des Roamings Voraussetzung - mittlerweile ist Roaming mit Prepaid-Karten ebenfalls möglich.
Service-Provider die Service-Provider nutzen die Netze der Mobilfunk-Netzbetreiber (E-Plus, D1, D2, O2) gegen Gebühr, sind in Ihrer Tarifgestaltung aber völlig frei. Beispiele: Debitel, Mobilcom, Talkline.
SIM-Karten (Subscriber Identification Modul) identifizieren den Anschluss und speichern Informationen wie PIN-Code, eigene Rufnummer und individuelles Telefonbuch. Ohne diese Karte ist das Handy nicht nutzbar.
Smart-Messaging Mit Hilfe dieser Funktion können alle reinen Textinformationen des Internets auf dem Display des Handys dargestellt werden. Das Handy ist somit internetfähig.

SMS (Short Message Service, Kurzmitteilungsdienst) beliebte Funktion aller modernen Handys. Nachrichtenaustausch zwischen zwei Handys, deren Inhalt aus bis zu maximal 160 Zeichen bestehen kann. Durch das Aneinanderreihen mehrere Kurznachrichten können auch überlange Nachrichten SMS können auch über das Internet an ein Handy verschickt werden.
Sprechzeit die Länge der maximalen Sprechzeit mit einer Akkuladung. Abhängig von Gerät, Nutzung und Netz.
Stand-by ist die Zeitspanne, die ein Handy mit einer Akkuladung betriebs- und empfangsbereit ist. Dabei ist die Stand-by-Zeit, wie bei der Sprechzeit, je nach Gerät, Nutzung und Netz unterschiedlich. Eine schlechtere Netzverbindung kann den Stromverbrauch erhöhen, da das Handy mit höherer Leistung senden muss.
Super-PIN siehe PUK

Tarife sind die Gebühren pro telefonierter Gesprächszeit. Die einzelnen Anbieter unterscheiden sich in ihren Gebühren. Häufig sind die Tarife für Gepräche in Nebenzeiten billiger als in den Hauptzeiten.
Triband Handys sind in der Lage, in unterschiedlichen Frequenzen (z. B. im D-Netz (900 MHz), im E-Netz (1800 MHz) UND in den amerikanischen Netzen auf 1900 MHz Basis) zu senden und zu empfangen. Besitzer eine Triband-Handys können ihr Handy sowohl in Europa und Amerika nutzen.
Übertragungsgeschwindigkeit bezeichnet die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Zeichen (meist kbit/s). Je höher die Übertragungsgeschwindigkeit, desto schneller kann die Information aufgebaut, gesendet bzw. empfangen werden.
UMTS (United Mobile Telecommunication System) eine neue Übertragungstechnologie mit Breitbandfunktechnik, die seit Anfang 2004 eingesetzt wird. Die bisher auf 9600 kB begrenzte Übertragungsrate wird damit erheblich gesteigert und neue Datendienste sind möglich.
Vibrationsalarm statt einen Klingeltones vibriert der Akku. Früher waren hierfür spezielle Akkus notwendig, heutzutage haben fast alle neueren Geräte einen integrierten Vibrationsalarm.
WAP (Wireless Application Protocol) globaler Standard, der u.a. das Surfen im Internet mit dem Handy ermöglicht. Die Internetseiten sind in einem speziellen Format erstellt.

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